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Was gibt’s zu essen? Teil 3

Morgen gehts nach Hause! 😱

Der Vollständigkeit halber also noch der letzte Teil Mampfdoku aus Japan.

Hiroshima Tag 1. Wir waren chinesisch essen! Ganz klar das beste chinesische Essen außerhalb von China. Aber dreimal so teuer. Der Spaß (drei Gerichte, zwei Schalen Reis) hat fast 3000円 gekostet 😖

Hiroshima Tag 2. Nach dem Friedenspark haben wir uns mit einer Schale Ramen wieder ins Leben zurückgeholt und waren bei der Kette Ichiran 一蘭. In diesem Laden geht alles um Diskretion. Man bestellt (wie so oft) am Automaten, setzt sich in ein Kabuff mit Trennwänden links und rechts und schiebt der quasi unsichtbaren Person hinter der Bar seine Bestellung hin. Auf einem Fragebogen kreuzt man noch an, welche Wünsche man hat (mit oder ohne Fleisch, viele oder wenige Frühlingszwiebeln, Fett, Schärfe, Nudelkonsistenz etc., das ganze Programm) und dann bekommt man seine persönliche Nudelportion diskret hingestellt.

Miyajima. Hier war die Auswahl zwischen Austern, Austern, Austern oder Aal. Wem das alles nicht zugesagt hat, dem blieb – richtig, Curryreis (mit Getränk 850円). 

Usagi no shima. Hier gabs gar nichts zu essen. Also am Abend in Hiroshima Tsukemen (kalte Nudeln, die in eine scharfe Soße auf Soja-Sesam-Basis getunkt werden) gegessen 👍🏼

Takayama. Hier haben wir uns als krönenden Abschluss eine Übernachtung im traditionellen Ryokan mit Mehrgängemenü gegönnt. Es war ein Fest.


Und das Frühstück war auch der Hammer.

Dann gabs vor der Abreise nach Tokyo noch Takayama Nudeln.

おいしい!

Posted from Nürnberg, Bayern, Germany.

Was gibt’s zu Essen? Teil 2

Zweite Etappe der Reise schon vorbei. Zu den Gaumenfreuden 🍜

Erster Abend in Kyoto – wir haben uns überwunden und das japanische „comfort food“ Curryreis (ca. 1700円, 2 Portionen) probiert. Sieht zugegebenermaßen ziemlich unvorteilhaft (um nicht zu sagen: vorverdaut) aus, ist aber durchaus essbar. Gibt’s hier alle zwei Meter in verschiedenen Varianten, die auf den Speisekarten immer gleich unappetitlich aussehen.


Zum Nachtisch gabs ein Döschen Asahi und Matchaeis.

Zweiter Tag in Kyoto und erstes Frühstück in unserer Airbnb-Unterkunft:


Später dann Reis mit Tofu und Gemüse bzw. Udon (Preis vergessen, wohl um die 500-600円 pro Portion).


Der dritte Tag hatte eine kleine Matcha-Teemahlzeit (inklusive im Ticketpreis des Okochi Sanso).


Und am Abend dann Ramen (ca. 850円 pro Portion, Ei 100円 extra) 😌

Am vierten Abend gabs Supermarkt-Sushi-Party (ca. 750円 pro große Box)  🙃

Am fünften Abend haben wir Okonomiyaki und Yaki Udon (ca. 1700円) zum selbst grillen probiert 👍🏼


…und am Abend gabs noch Tee mit der japanischen Billig-Schoki namens Ghana.

Tag sechs – Snack in der Fressstraße Kyotos, ein Fischkuchen mit Kürbis, Süßkartoffel, Karotte und Kartoffel am Stiel (2 Stück à 450円).

Und dann noch Kitsune Udon 🍜 (640円 für 2 Portionen) in Gion…

Gestern in Osaka gabs dann erst Yaki Soba (2 Portionen à 500円) und am Abend Running Sushi (2000円) 😍

Heute im Zug haben wir natürlich ein Obento (756円) und eine Ladung Norimaki (238円) verputzt 🍱 Sie geben einem beim Kauf gleich ein kleines Kühlpack mit, damit das Obento schön kühl bleibt! Japan hat mal wieder mitgedacht.

Posted from Hiroshima-shi, Hiroshima-ken, Japan.

Was gibt’s zu essen?

Eine Woche in Tokyo – was gab’s zu futtern? Ein Überblick.

Tag 1. Auf Empfehlung von Aya aus dem Ryokan ein Restaurant in Minowa besucht. Zwei Menüs für ca. 1700円 (knapp 15€), sehr lecker.

Tag 2. Frühstück im Ryokan („healthy washoku breakfast“). Lecker und sehr sättigend. Essen wir jeden Tag und sind damit lange satt. Misosuppe, Onigiri, Rührei, Gebratenes. Und ein Stück Grapefruit (▰˘◡˘▰)

Außerdem Ramen im kultigen Lonely Planet-Tipp Nagi in Shinjuku gegessen. Zwei sehr große Schalen Ramen für ca. 1600円 (14€) verputzt.

Tag 3. Running Sushi in Kamakura (siehe Vlog) für ca. 2500円 (knapp 22€). Sehr lecker (っ˘ڡ˘ς)

Tag 4. Sushi bei Sushi Zanmai (Empfehlung eines Schülers) in Ueno für ca. 2700円 (knapp 24€). Wir saßen an der Bar direkt vor dem Koch und konnten zuschauen. おいしい!

Tag 5. Udon und Tempura in einem kleinen Restaurant direkt beim Ryokan (wieder Ayas Empfehlung). Einmal Udon mit Gemüse- und Garnelentempura, einmal nur mit Gemüsetempura, reelle Portionen,  zusammen ca. 2400円 (21€). Sehr lecker! 

Tag 6. Soba in einem kleinen Restaurant im Zwischengeschoss der Haltestelle Ōtemachi. Zwei Schalen für knapp 700円 (6€). Schlicht und lecker. 

Tag 7. In Nikko bei der Lonely Planet-Empfehlung Hippari Dako ein Yakisoba-Menü mit Yakitori und einmal Yaki Udon gegessen (1650円, knapp 14,50€). Wieder mal sehr lecker, ich wiederhole mich 😌

Was es außerdem immer wieder mal zwischendurch gibt, sind Snacks aus dem Supermarkt oder 7Eleven. Die Onigiri 🍙 kosten immer so um die 100-150円 (90 Cent bis 1,30€), die Norimaki so um die 300-400円 (2,60-3,50€).

Achja, Tee oder Wasser gibt’s im Restaurant immer umsonst dazu.

Essen

Ein paar kulinarische Höhen und Tiefen unserer Reise:

Udon-Nudelsuppe (Taipei, japanisches Nudelrestaurant) – Suppe lecker, frittierte Beilagen (Aubergine und Süßkartoffel) eher weniger

Instantkaffee (hier in Taipei im Hostel) und mitgebrachter Schokohase aus D – ich muss sagen, dass ich den sogar echt gerne trinke

Feuertopf Numero 1 (Taipei, >500$) – sehr lecker! Allerdings ohne Sesamsoße, dafür mit Ei, vorne nicht scharf, hinten scharf

Gebratener Reis (Hualien, vegetarisches Restaurant) – sehr lecker, aber nichts besonderes

Sandwiches vom 7-Eleven (Hualien, Taroko-Schlucht) – wir mussten ja irgendwas mitnehmen…. wie es geschmeckt hat, kann man sehen, denke ich. Von wegen fresh and delicious (⁎˃ᆺ˂)

Büffet (hier in Kaohsiung) – mal gut, mal weniger. Eine beliebte Art, zu essen: jeder nimmt sich, was er will und zahlt dann nach Gewicht bzw. Augenmaß. Leider meist nicht heiß.

Frisches Obst – sehr lecker, vor allem die Ananas! Drachenfrüchte sehen ja spektakulärer aus als sie schmecken und die Papaya hat etwas seltsam gerochen.

Nudeln (in Suppe oder mit majiang 麻醬) – lecker aber auf Dauer etwas langweilig, finde ich. Ist hier aber Hauptnahrungsmittel, zumindest bei den xiaochi 小吃.

Omelett-Burger (Kaohsiung, MOS Burger) – erstaunlich gut, war unsere Frühstücksadresse in Kaohsiung. Besser war noch der mit Reisfladen statt Brot und mit Pilz-Nori-Füllung.

Bibimbap (Tainan, Loving Hut) – sehr lecker, vor allem das koreanische Original vorne, das war richtig scharf  (。◝‿◜。)

Feuertopf Numero 2 (Tainan, vegetarisches Restaurant, 160$) – lecker, mit majiang-Soße. hier gibt’s immer Reis oder Nudeln dazu, was mir gut gefällt.

Fazit: Essen in Taiwan ist lecker, aber in Dalu ist es besser.

Achja – so sieht eine normale Speisekarte aus:

Lesen, wählen, ankreuzen. Wehe dem, der kein Chinesisch lesen kann! Englische Karten oder Bilder gibt’s so gut wie nie.