Im Plum Flower House

Wie habe ich sie vermisst! Die vielen bunten Stände mit unterschiedlichsten Leckereien, Handytaschen oder Haargummis, Küchenutensilien oder Kleidung, die in der Dämmerung auftauchen und die Straßen säumen. Wir sind jetzt im China ohne SAR (Special Administrative Region), dort, wo man ein Visum braucht und wo Facebook interessanterweise gerade nicht gesperrt zu sein scheint – in Guangzhou.
Von Macau sind wir zu Fuß über die Grenze nach Zhuhai gelaufen. Das erste, das wir nach der Passkontrolle gemacht haben, war noch im Gebäude (das sowohl die Ausreisehalle von Macau als auch die Einreisehalle von Zhuhai beherbergt) ein Klo aufzusuchen. Und jaaaaa, wir waren wieder im China, das wir kennen und lieben, da, wo es kein Klopapier und keine Seife gibt, da, wo die Klotüren nicht schließen und man auch mit geschlossenen Augen der Nase nach zum (weniger stillen) Örtchen findet. Da hüpft das Herz doch gleich ein wenig.
Mit dem Bus wurden wir dann extrem luxuriös nach Guangzhou chauffiert. Das war echt purer Luxus, riesige bequeme Ledersessel. Mit der Metro sind wir dann zu unserem Hostel gefahren – dem Plum Flower House. Das ist wirklich ganz ganz ganz großartig. Es befindet sich in einer schönen Wohngegend und ist auch eine Privatwohnung. Der äußerst charmante und hilfsbereite Huang Chunhua leitet die Vermietung und seine Mama hat uns gleich mit Tee und Keksen versorgt. Hier fühlt man sich wirklich sehr gut aufgehoben. Gegessen haben wir im ersten Restaurant, das wir gesehen haben, und es war sehr lecker.
Muki und ich sind uns einig, dass Guangzhou Peking bis jetzt sehr ähnlich ist…

2 Gedanken zu „Im Plum Flower House

    1. So ist es wirklich! Es gibt natürlich auch ein paar Sachen, auf denen ich jetzt nicht bestehen würde, aber irgendwie ist es doch vertraut und gehört dazu… 😉

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